„Hast du schon alle Kisten gepackt?”, fragte eine weibliche Stimme.
„Noch nicht!”, antwortete eine männliche Stimme unhöflich. „Ich gebe mein Bestes, aber für dich ist ja nie etwas genug!«, fügte er gereizt hinzu.“
„Um Himmels willen, Caio!”, entgegnete sie verärgert. „Es ist, als würde ich mit einem Pferd reden.“
„Tereza, es ist, als würde ich mit einer blinden Person reden. Sieh dir all die Kisten an, die dastehen! Und du kommst und fragst mich, ob ich schon alles gepackt habe?”
Tereza zuckte mit den Schultern und ging zurück ins Haus. Caio verlud die Umzugskartons in einen LKW. Viele waren schon dort platziert, aber es waren noch viele übrig.
Im Schlafzimmer des Paares blickte sich Tereza um, betrachtete alles, das gepolsterte Bett und sein gepolstertes Kopfteil. Sie lächelte und erinnerte sich, dass dieses Kopfteil bei vielen intimen Momenten des Paares benutzt worden war. Am anderen Ende des Bettes stand eine gepolsterte Ottomanen-Bank, und auch dort gab es viele schöne Erinnerungen.
Dieser Auszug ist Teil der Kurzgeschichte „Neues Haus”. Lesen Sie diese und andere Geschichten in meinem Buch Das Leben ist ein Abenteuer.




